Der Roman wurde bereits 1923, 1959 und 1979 verfilmt. Kameramann Gernot Roll übte diese Aufgabe bereits bei der Produktion von 1979 aus. Breloer zufolge entwickelten sie für die Fassung von 2008 ein anderes Kamerakonzept, das dank moderner, beweglicherer Ausrüstung „intensiver an die Gefühle unserer Darsteller herankommen“ sollte.[3] Darsteller Armin Mueller-Stahl meinte: „Eine deutschere Geschichte als die Buddenbrooks gibt es wohl nicht.“ Er schlug eine Rolle in Operation Walküre zugunsten der Buddenbrooks aus und fand diese Entscheidung im Nachhinein „total richtig“.[4] Die Herstellung kostete 16,2 Millionen Euro, für die mitproduzierende Bavaria Film das teuerste Projekt seit Das Boot.[5] Das ermöglichte unter anderem die Rekonstruktion des Buddenbrooks-Hauses in einem Kölner Studio.[4] Seine Uraufführung erlebte der Film am 16. Dezember 2008 in der Lichtburg in Essen in Anwesenheit des Bundespräsidenten Horst Köhler, der die gegenwärtigen Deutschen in den Buddenbrooks gespiegelt sah.[6] In den deutschen Kinos sahen bis Ende Juli 2009 über 1,2 Millionen Besucher den Film.[7] Für die vom Fernsehen mitfinanzierte Produktion besteht eine Schnittfassung zur Ausstrahlung als Zweiteiler zu 90 Minuten je Folge.[8] Die deutsche Erstausstrahlung dieser Version erfolgte am 23. Dezember 2010 auf Arte, wo beide Teile hintereinander gezeigt wurden und auf ein reges Zuschauerinteresse gestoßen sind.[9] Eine weitere Ausstrahlung erfolgte am 27. und 28. Dezember 2010 auf Das Erste, wo Einschaltquoten von 3,44 Millionen Zuschauern/9,9 % Marktanteil[10] (Folge 1) und 4,24 Millionen Zuschauern/12,7 % Marktanteil[11] (Folge 2) erzielt werden konnten.