Damaskus ist eine der ältesten durchgehend bewohnten Städte der Welt.

Einer der spannensten Orte auf meiner ersten Entdeckungstour war der riesige Al-Hamidiya-Markt. Er erscheint mir sls lange überdachte Straße, von der auch Seitenstraßen abgehen. Er ist laut und bunt und sehr lebendig. Auch er hat sich in den letzten Monaten gewandelt. Das Angebot ist vielfältiger und manches erschwinglicher, was wohl auch an den geöffneten Grenzen liegt.


Ein alter Mann der viele Sprachen zu sprechrn meint, entführt uns über eine steile Treppe in seinen kleinen verstaubten Antiqitätenladen im Obergeschoss in dem sich Blechgeschirr stapelt, Kleider vor sich hin dämmern und Messer ganz ungefàhrlich von großen Taten tràumen.

Am Ende des Marktes stehen Reste des römischen Jupiter-Tempels. Das war aber schon der zweite Tempel na diesem Ort. Der dritte war die frühbyzantinische Johannesbasilika. Und diese ist heute die beeindruckende Umayyaden-Moschee.


Und plötzlich sind wir wieder in der Tagespolitik. Die syrische Normalbevölkerung konnte diese Moschee über viele Jahre nicht nutzen, weil die Assad-Regierung sie ausgespert hat. Nun steht sie offen und ich stelle mir das als sehr emotional vor. Sie ist gut besucht. Der nagelneue uns sehr schöne Teppich, hundrrte Quadratmeter, ist eine Spende aus der Türkei. Erdogans Sohn war bei der Übergabe zugegen.