von

Aufbruch

„Der erste Ramadan ohne Assad!“ sagt der Bäcker, bei dem Nour vor dem Krieg schon eingekauft hat, und strahlt mich an.

Und Nours Vater erklärt mir, die Welt solle diesem geschundenen Land eine Chance geben. Europa und Amerika müssen unterstützen, damit ein Wiederaufbau gelingen kann. Und sie sollen die Assad-Propaganda, dass in Idlib alle Islamisten sind, vergessen. Assad hätte den Widerstand dort diffamiert, um jede internationale Unterstützung zu unterbinden.

Ich habe in Damaskus deutlich weniger Bewaffnete gesehen, als erwartet und viel viel weniger, als in Halle zum Karneval.

 

 

 

Ich habe den Mann, dessen Augen mich zweifeln ließen, ob er schon 20 ist, freundlich gefragt, ob ich ihn fotografieren dürfe und eine freundliche Antwort bekommen. Martialisch war nur die Ausrüstung. Die Nachrichten hier sagen, in Damaskus sollen 50.000 Bäume gepflanzt werden. Das ist jedenfalls eine gute Idee für die Zukunft.

Schreibe einen Kommentar

Kommentar